Wissenswertes (News)
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Aufgrund eines unklaren Notfallbildes sowie einer längeren Anfahrt des nächsten verfügbaren Rettungsmittels entschied die Zentrale Leitstelle Darmstadt-Dieburg, die ehrenamtlichen Sanitäter zur Lageerkundung und Überbrückung des sogenannten therapiefreien Intervalls zu alarmieren.

Die Voraus-Helfer konnten besonders schnell vor Ort sein, da zwei Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Zimmern, die ebenfalls Voraus-Helfer sind, kurz zuvor aus einem Feuerwehreinsatz kamen und vom Feuerwehrhaus direkt den Notfallort anfahren konnten.

Insgesamt waren 5 Einsatzkräfte (darunter ein Sanitäter des DRK OV Groß-Umstadt, der in Groß-Zimmern wohnt), sowie das Einsatzfahrzeug der Voraus-Helfer vor Ort, konnten erste Maßnahmen einleiten sowie den parallel alarmierten Rettungsdienst nach dessen Eintreffen in die Lage einweisen. Der zeitliche Vorsprung vor dem Rettungsdienst betrug etwa 7 Minuten.

Nach etwa 20 Minuten war der Einsatz für die Voraus-Helfer beendet.

veröffentlicht unter: Voraus-Helfer
Aktuelle Nachrichten/News des DRK

DRK kritisiert einseitige Berichterstattung
Zum Artikel „So knallhart arbeitet das Rote Kreuz: vom Lobbying bis zum Adressenkauf“ auf stern.de (22. Juni 2018) gibt DRK-Generalsekretär Christian Reuter die folgende Erklärung ab:

Virtueller Rundgang im Feldkrankenhaus in Bangladesch
Während der Flüchtlingskrise in Cox's Bazar hat das Finnische Rote Kreuz ein mobiles Krankenhaus inmitten des gewaltigen Flüchtlingslagers errichtet. Hier können Sie es virtuell besuchen.

DRK erhält Deutschen Preis für Online-Kommunikation
Für seine Kampagne „Weihnachtsretter“ hat das DRK den Deutschen Preis für Online-Kommunikation gewonnen. Mit dem Preis werden die erfolgreichsten und innovativsten Onlinestrategien und -tools ausgezeichnet.

Internationales Model Zohre Esmaeli engagiert sich für das DRK
Das Deutsche Rote Kreuz hat eine neue DRK-Botschafterin: Zohre Esmaeli, international bekanntes Fotomodel, wird sich künftig im DRK für mehr kulturelle Vielfalt und die Einbeziehung von Flüchtlingen in die ehrenamtliche Arbeit einsetzen. Anlässlich des internationalen Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2018 sagt sie: „Ich möchte die Erfahrungen aus meinem Leben als Flüchtling in der Gesellschaft nutzen und viele von denen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, dazu ermuntern, sich hier einzubringen – zum Beispiel durch ehrenamtliches Engagement im DRK.“

Demokratische Republik Kongo: DRK schickt drei Helferinnen in internationalen Einsatz gegen Ebola
Im Kampf gegen die Verbreitung des gefährlichen Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo unterstützen jetzt auch drei Helferinnen des DRK den laufenden internationalen Hilfseinsatz des Roten Kreuzes in dem afrikanischen Land. „Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung dieser hochansteckenden, meist tödlichen Krankheit auf Städte und über die Landesgrenzen hinaus zu verhindern. Ziel ist es, immer einen Schritt voraus zu sein alles daranzusetzen, die Infektionsprävention sicherzustellen“, sagt Ana Liesegang, Gesundheitsexpertin beim DRK. Die Aufgabe der drei entsandten Helferinnen wird es sein, lokales Krankenhauspersonal im Umgang mit hochinfektiösen Patienten zu schulen, die Bevölkerung über Präventionsmaßnahmen aufzuklären und lokale Rotkreuz-Helfer auszubilden.

DRK-Präsidentin weist auf Fachkräftemangel hin
DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt hat beim Parlamentarischen Frühstück des Deutschen Roten Kreuzes im Bundestag am 14. Juni 2018 auf die schwierige Situation in der Altenhilfe und in der Pflege hingewiesen. „Dieses Problem brennt uns auf den Nägeln“ sagte sie vor zahlreichen Abgeordneten aller Fraktionen, darunter auch die beiden Bundestagsvizepräsidenten Dr. Hans-Peter Friedrich und Petra Pau.

Fußball-WM 2018: DRK betreut Fanmeile am Brandenburger Tor und gibt Gesundheitstipps
Auch bei dieser Fußball-WM sorgen wieder ehrenamtliche DRK-Sanitäter beim Public Viewing am Brandenburger Tor und an bundesweit zahleichen anderen Orten für Erste-Hilfe. Die Besucher von Public Viewings können im Vorfeld viel tun, damit sie auch bei großer Hitze ohne Kreislaufprobleme die Fußball-Übertragung genießen können. Das DRK gibt Tipps.

DRK-Botschafterin Carmen Nebel spendete Blut zum Weltblutspendertag
Die langjährige DRK-Botschafterin Carmen Nebel, die auch dieses Jahr am 15. Internationalen Weltblutspendertag (14. Juni 2018) wieder in Berlin die Auszeichnungen von 65 zu diesem Aktionstag eingeladenen verdienten DRK-Blutspendern aus ganz Deutschland vornehmen wird, ging am 11. Juni kurz vor dem Weltblutspendertag mit gutem Beispiel voran und hat bei einem Besuch im neuen Berliner Institut für Transfusionsmedizin in Berlin-Steglitz selbst Blut gespendet.

3,4 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen: Konflikt in der Ukraine - DRK weitet Hilfe für bedürftige Menschen aus
3,4 Millionen Menschen sind infolge der unverändert angespannten Lage in der Ukraine aktuell auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mahnt, dass der Konflikt und vor allem die Not der Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten dürfen. „Aufgrund der Langfristigkeit der Krise seit 2014 ist der Bedarf an Hilfsgütern ungebrochen – in der gesamten Ukraine und besonders in den umkämpften Gebieten im Donbass. Hier unterstützt das DRK das Ukrainische Rote Kreuz nun mit der Lieferung von drei mobilen medizinischen Versorgungsstationen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. Zudem werden mithilfe des DRK Binnenflüchtlinge aus der Ostukraine, die temporär in der unweit gelegenen Stadt Charkov Unterkunft gefunden haben, mit Einkaufsgutscheinen unterstützt.

DRK-Bundestarifgemeinschaft erzielt Tarifeinigung mit ver.di
Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes hat sich am 5. Juni 2018 mit der Gewerkschaft ver.di in Berlin auf einen Tarifabschluss geeinigt. Danach wird im DRK-Reformtarifvertrag die neue Systematik des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) bei der Struktur der Entgelttabellen übernommen. Der neue Tarifvertrag sieht ab 1. April 2018 Entgelterhöhungen von sieben bis 10,5 Prozent über die gesamte Laufzeit von 30 Monaten vor. Außerdem wurde eine Einmalzahlung von 220 Euro für alle Vollzeitbeschäftigen und anteilig für die Teilzeitbeschäftigten vereinbart. Das gilt für alle Mitarbeiter, Auszubildenden, Schüler und Praktikanten.