Wissenswertes (News)
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„Fünf Jahre Voraus-Helfer Groß- und Klein Zimmern.“ Anlässlich dieses Jubiläums hatte der DRK Ortsverein Groß-Zimmern am Samstag, 02.07.2016 zu einem „Scheunenfest“ in die Blumenstraße in Klein-Zimmern geladen.  

 

 

Das Team des DRK OV Groß-Zimmern beim Voraushelfer-Fest

 

 

Das Fest begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der nahegelegenen katholischen Kirche. Auch wenn sich noch während des Gottesdienstes ein mittelstarker Regen über die Kirche und das Festgelände ergoss, so konnte wenig Später das Fest bei strahlendem Sonnenschein stattfinden.

 

Der stellvertretenden Vorsitzende Torben Pullmann sowie der Leiter der Voraus-Helfer Bernd Sachs konnten neben zahlreichen Gästen aus der Bevölkerung auch etliche Kameraden aus befreundeten DRK Ortsvereinen, Feuerwehren und weiteren örtlichen Vereinen, sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Klaus Peter Schellhaas, konnte direkt den Vollzug seiner Aufgabe „für gutes Wetter zu sorgen“ verkünden. So wie er lobte auch Bürgermeister Achim Grimm die Arbeit der Voraushelfer in den vergangen fünf Jahren sowie deren Bedeutung für die Sicherheit der Bevölkerung in Groß- und Klein Zimmern. Zusammen mit Gemeindebrandinspektor James Bennett konnte Grimm den Voraushelfern eine besondere Überraschung bereiten: Die Feuerwehr hatte ein Kommandofahrzeug ausgemustert, das sich noch in einem durchaus passablen Zustand befand und den Voraushelfern von der Gemeinde für den sicheren Weg zum Einsatzort übereignet wurde.

Es folgten weitere Grußworte und die Übergabe von Präsenten durch den Feuerwehr-Förderverein, die SPD, die Firma Richter Feinmechanik sowie der Sparkasse Dieburg. Weitere Unterstützung erhielten die Voraushelfer von etlichen örtlichen Firmen, die ihren Beitrag zur Finanzierung der Arbeit der Voraushelfer beisteuerten.

 

In direktem Anschluss an die akademische Feierstunde fand eine beeindruckende Vorführung der Rettungshundestaffel Babenhausen auf der dem Festgelände direkt anschließenden Wiese der Kirche statt. Rettungshunde verschiedenster Größen und Rassen zeigten ihre enormen und teils dem eigenen Instinkt bewusst widerstrebenden Fähigkeiten, die sie zum Aufstöbern von vermissten Personen in unterschiedlicher Umgebung benötigen.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch eine Ausstellung verschiedener Fahrzeuge und durch Informationsmöglichkeiten zu weiteren Tätigkeitsbereichen des DRK. Ein reichhaltiges Kaffee, Kuchen, Speisen- und Getränkeangebot ließ auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen und bescherte den Gästen angenehme Gespräche bis in die Abendstunden.

 

Am 01.04.2011 nahm das Voraus-Helfer-Team des DRK Ortsvereins Groß-Zimmern seine Arbeit auf.  Bei den sogenannten “Voraus-Helfern“ handelt es sich um speziell geschulte ehrenamtliche Helferinnen und Helfern des DRK Ortsvereins Groß-Zimmern. Diese Voraus-Helfer verfolgen das primäre Ziel, die behandlungsfreie Zeit zwischen dem Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes bzw. Notarztes zu verkürzen, falls dieser voraussichtlich nicht schnell genug vor Ort sein kann.  Innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung der Voraus-Helfer-Gruppe wurden die Voraus-Helfer bereits zu 10 Einsätzen gerufen.

 

Im Jahr 2015 rückten die Voraus-Helfer zu 21 Notfalleinsätzen im Ort aus; bei 17 dieser Einsätze waren die Voraus-Helfer schneller am Ort des Notfalls als der öffentliche Rettungsdienst. Von ihrer Gründung bis 2015 stand die Gruppe unter der Leitung von Hans Jürgen Schönig. Im November 2015 wurde Bernd Sachs zum Leiter der Voraus-Helfer-Gruppe ernannt.

veröffentlicht unter: Voraus-Helfer
Aktuelle Nachrichten/News des DRK

Überschwemmungen in Südasien: DRK stellt 210.000 Euro Soforthilfe für Bangladesch zur Verfügung
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verstärkt die Hilfe für die von schweren Monsun-Regenfällen und starken Überschwemmungen betroffenen Menschen in Bangladesch. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden 210.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Der Betrag ist für die Verteilung von Bargeld und – nachdem das Wasser abgeflossen ist – von Saatgut vorgesehen. „Die Situation vor Ort wird immer dramatischer: Inzwischen sind mehr als 100.000 Häuser ganz oder teilweise zerstört. Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser werden knapp. Es besteht die Gefahr, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten. Am stärksten gefährdet sind Kinder, stillende Mütter und Schwangere sowie ältere Menschen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit des DRK-Generalsekretariats in Berlin. Das DRK ruft die deutsche Bevölkerung zu Spenden für die betroffenen Menschen auf.

Überschwemmungen in Südasien: DRK: Monsun bedroht Flüchtlingslager in Bangladesch
Heftige Monsun-Regenfälle und Überschwemmungen in Südasien bedrohen auch die rund 900.000 Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt in Cox's Bazar in Bangladesch. „Die Lage spitzt sich zu. Es gab bereits die ersten Toten. Zahlreiche Unterkünfte wurden beschädigt oder zerstört. Die Zufahrtswege in das Mega-Camp mussten vorübergehend gesperrt werden. Jetzt sind sie wieder frei. Die Flüchtlinge aus Myanmar, die dort leben, sind besonderen Gefahren ausgesetzt, weil sie in ganz einfachen Hütten aus Bambus und Plastikplanen wohnen. Sie müssen jetzt um ihre einfachsten Habseligkeiten und um ihr Leben fürchten“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit des DRK-Generalsekretariats in Berlin. Das DRK ist mit eigenen Mitarbeitern vor Ort im Einsatz.

Zum Tag der Humanitären Hilfe: Musiker von „The BossHoss“ versteigert Bild für guten Zweck
Anlässlich des Tags der Humanitären Hilfe am 19. August versteigert Ernesto Escobar de Tijuana, Musiker bei der Rockband „The BossHoss“, ein selbst gemaltes Kunstwerk. Das 160x120 m große Bild trägt den Titel „Strukturen“ und ist mit Acryl auf Leinwand gemalt. „Es ist mit einer ganz besonderen Technik gemalt, hat viele verschiedene Ebenen. Es lebt von den Farben im Hintergrund, ich habe viele afrikanische Töne verwendet, ich finde, das passt zum Thema.“

Weltflüchtlingstag 20. Juni: Lage von Millionen Syrern weiter dramatisch
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind weltweit über 70 Millionen auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung in ihrer Heimat. Besonders besorgniserregend für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist weiterhin die Situation von fast zwölf Millionen Menschen, die aufgrund des andauernden Konfliktes in Syrien aus ihrem Zuhause vertrieben wurden. „Obwohl die Lage sich in vielen Gebieten des Landes weiter stabilisiert hat, bleiben die Lebensumstände für Millionen Menschen dramatisch. Zwar hat sich auch der Zugang für humanitäre Organisationen verbessert, dennoch ist der Bedarf um ein Vielfaches höher als das effektive Hilfsangebot“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK mit Blick auf den Weltflüchtlingstag am 20. Juni. Rund 5,7 Millionen Syrerinnen und Syrer sind vor Gewalt aus ihrem Land geflohen. 6,2 Millionen befinden sich in Syrien auf der Flucht, das ist die derzeit höchste Anzahl an intern Vertriebenen weltweit.

Dritter Platz für das DRK beim Gemeinwohl-Atlas
Das Deutsche Rote Kreuz genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Das geht aus dem "Gemeinwohl-Atlas 2019” hervor, den die Handelshochschule Leipzig (HLL) und die Universität St. Gallen heute gemeinsam in Berlin vorstellten. Das DRK belegte im Gesamtranking den dritten Platz, im Branchenvergleich unter den Verbänden/Vereinen sogar den ersten Platz.

Demokratische Volksrepublik Korea: Mehr als 10 Millionen Menschen von Hunger bedroht
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist besorgt über Engpässe bei der Versorgung großer Teile der Bevölkerung in der Demokratischen Volksrepublik Korea mit Nahrungsmitteln infolge von Missernten und Dürre. Die Dürre, die nach Monaten ungewöhnlicher Trockenheit im Frühjahr einsetzte, bedroht die Ernten des kommenden Sommers. Zugleich folgt die aktuelle Dürre einem mageren Jahr 2018, in dem die Nahrungsmittelproduktion auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt lag. „Wir gehen davon aus, dass insgesamt rund zehn Millionen Menschen dringend Nahrungsmittelhilfe benötigen. Missernten im Sommer könnten insbesondere die Lage der Schwächsten, wie Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen und chronisch Kranke, noch deutlich verschlimmern“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK.

Regeln im Krieg – Eine Idee verändert die Welt
Am 12. August jährt sich die Unterzeichnung der heute geltenden vier Genfer Abkommen von 1949 zum 70. Mal. Die Genfer Abkommen und ihre beiden Zusatzprotokolle von 1977 sind das Kernstück des humanitären Völkerrechts. „Das humanitäre Völkerrecht kann Kriege zwar nicht verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im Krieg verringern. Das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht sind von ihrem Ursprung her untrennbar miteinander verbunden“, sagt Dr. Heike Spieker, stellvertretende Leiterin Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK. Um im Rahmen des Jubiläumsjahres diesen Zusammenhang und die große Bedeutung der Genfer Konventionen zu verdeutlichen und auch erlebbar zu machen, laden die Schweizerische Botschaft und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam zu einer Filmvorführung und anschließender Podiumsdiskussion ein.

Zyklon Fani bedroht Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt
Zyklon „Fani“, der mit Spitzengeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern am Freitag auf die indische Ostküste getroffen ist und schwere Schäden verursacht hat, bedroht auch rund 59 Millionen Menschen in Bangladesch, darunter auch die Region um Cox’s Bazar. Dort leben fast eine Million Menschen aus Myanmar im größten Flüchtlingslager der Welt. „Tausende Helfer des Roten Halbmondes und des Roten Kreuzes sind schon seit Tagen im Einsatz, um die Menschen in Bangladesch auf den schweren Wirbelsturm vorzubereiten. Die Flüchtlinge aus Myanmar sind besonders gefährdet, weil sie meist in ganz einfachen Hütten aus Bambus und Plastikplanen leben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Neuer Wirbelsturm verschärft humanitäre Lage in Mosambik
Der zweite Wirbelsturm innerhalb von sechs Wochen hat in Mosambik erhebliche Zerstörungen angerichtet. „Der Zyklon Kenneth hat im Norden Mosambiks heftige Regenfälle ausgelöst. Zahlreiche Häuser, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und die Infrastruktur wurden zum Teil komplett zerstört. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch gar nicht absehbar, da viele Gemeinden weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten sind. Helfer des Mosambikanischen Roten Kreuzes sind pausenlos im Einsatz, um den Menschen zu helfen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz. Das DRK befürchtet eine weitere Verschlechterung der humanitären Lage in dem afrikanischen Land und ruft zu Spenden für die Bevölkerung auf.

Neuer Zyklon nimmt Kurs auf Mosambik – DRK weitet Hilfe aus
Vier Wochen nach den verheerenden Zerstörungen durch den Wirbelsturm Idai in Mosambik nähert sich ein weiterer Zyklon dem afrikanischen Land. Freiwillige des Mosambikanischen Roten Kreuzes alarmieren die Gemeinden in Gebieten, in denen durch den neuerlichen Zyklon Kenneth Überschwemmungen und Erdrutsche drohen und bereiten Hilfseinsätze vor. Unterdessen weitet das Deutsche Rote Kreuz seine Hilfen aus und bereitet die Verteilung von lebensnotwendigen Hilfsgütern in vom Zyklon Idai betroffenen Regionen vor. Zudem wurden fünf weitere Nothilfeexperten entsendet, darunter medizinisches Personal und Spezialisten für Wasser und Hygiene. „Die von Zyklon Idai betroffenen Menschen müssen schnellstmöglich wieder nach Hause zurückkehren können. Daher unterstützt das Rote Kreuz sie darin, ihre beschädigten Häuser wieder bewohnbar zu machen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK.