Wissenswertes (News)
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Am vergangenen Donnerstag fand in der Seniorenresidenz Haus Elisabeth in der Bahnstrasse eine Grossübung mit mehr als 60 Beteiligten statt.

Angenommenes Szenario war ein Zimmerbrand in einer der Senioren-Wohnunterkünfte. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, den betroffenen Bereich schnellstmöglich zu räumen und acht gefährdete "Bewohner" zu retten. Da in Senioren-Wohneinrichtungen Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erwarten sind, wurde hier eine entsprechende Situation angenommen. So galt es beispielsweise einen „Bewohner", der an den Rollstuhl gebunden ist, über ein Treppenhaus ins Freie zu verbringen.

Die betroffenen Personen wurden in diesem Fall von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Groß-Zimmern sowie den Unfall-Darstellern des DRK Kreisverbands Dieburg dargestellt.

Einsatzkräfte von Voraus-Helfern des DRK OV Gross-Zimmern sowie der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Unfall Hilfe Regionalverband Darstadt-Dieburg waren ebenfalls an der Übung beteiligt. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, mit der verhältnismäßig großen Anzahl betroffener Personen umzugehen und eine Erstversorgung vor einem Abtransport in ein Krankenhaus zu organisieren und vorzunehmen.

Im Anschluss an die Übung lud die Einrichtungsleitung alle Einsatzkräfte zu einem Imbiss ein. Bürgermeister Grimm dankte dabei allen Einsatzkräften für ihre ehrenamtliche Arbeit
 

veröffentlicht unter: Voraus-Helfer
Aktuelle Nachrichten/News des DRK

Sonderbriefmarke für Weihnachten 2019 vorgestellt
Die diesjährige Sonderbriefmarke Weihnachten 2019 zeigt ein Krippenmotiv aus dem sogenannten Menschwerdungsfenster der Kathedrale Notre Dame im französischen Chartres. Bundesfinanzminister Olaf Scholz präsentierte die Briefmarke am 14. Oktober 2018 im DRK-Generalsekretariat in Berlin offiziell und übergab sie symbolisch an Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und des Deutschen Roten Kreuzes.

„Vermisst im Osten“
Internationaler Tag der Vermissten: Wie eine Schülerin das Schicksal ihres im zweiten Weltkrieg verschollenen Ur-Großvaters erforschte und Gewissheit für ihre Familie erlangte.

Mosambik: ZDF berichtet über den Wiederaufbau nach den Wirbelstürmen
Das ZDF wird anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am 19. August 2019 eine Woche lang verstärkt über die Hilfe in Krisen-Katastrophengebieten berichten. Im Mittelpunkt steht die Situation in Mosambik nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth. Der Sender hatte in seinen Nachrichten- und Magazinsendungen intensiv über die Katastrophe und erste Hilfsmaßnahmen berichtet und die Spendenaufrufe des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seiner Mitgliedsorganisationen Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland veröffentlicht.

Neues Behandlungszentrum: DRK verstärkt den Kampf gegen Cholera im Jemen
Die Zahl der an Cholera erkrankten Menschen im Jemen ist nach wie vor hoch. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres über 823 000 Verdachtsfälle, mehr als 1200 Menschen starben bereits. „Durch die anhaltenden Kämpfe ist der Zugang zu sauberem Wasser und zur Gesundheitsversorgung stark eingeschränkt, die Krankheit kann sich unkontrolliert ausbreiten und bedroht die ohnehin notleidende Bevölkerung. Deshalb verstärken wir unseren Einsatz gegen Cholera, indem wir unter anderem die Errichtung eines Behandlungszentrums unterstützen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. Wiederholte Regenfälle und Überschwemmungen verschlechtern die Situation zusätzlich.

Rettungsdienst: DRK begrüßt geplante Reform der Notfallversorgung
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland. „Es herrscht Handlungsbedarf, da viele Patientinnen und Patienten auch mit leichteren Erkrankungen und Verletzungen in die Notfallambulanzen der Krankenhäuser eingeliefert werden, obwohl hierfür eigentlich die Vertragsärzte zuständig wären“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Diese Situation stelle auch den Rettungsdienst vor große Herausforderungen. Eine integrierte medizinische Notfallversorgung sei in Deutschland deshalb dringend erforderlich.

Überschwemmungen in Südasien: DRK stellt 210.000 Euro Soforthilfe für Bangladesch zur Verfügung
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verstärkt die Hilfe für die von schweren Monsun-Regenfällen und starken Überschwemmungen betroffenen Menschen in Bangladesch. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden 210.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Der Betrag ist für die Verteilung von Bargeld und – nachdem das Wasser abgeflossen ist – von Saatgut vorgesehen. „Die Situation vor Ort wird immer dramatischer: Inzwischen sind mehr als 100.000 Häuser ganz oder teilweise zerstört. Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser werden knapp. Es besteht die Gefahr, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten. Am stärksten gefährdet sind Kinder, stillende Mütter und Schwangere sowie ältere Menschen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit des DRK-Generalsekretariats in Berlin. Das DRK ruft die deutsche Bevölkerung zu Spenden für die betroffenen Menschen auf.

Überschwemmungen in Südasien: DRK: Monsun bedroht Flüchtlingslager in Bangladesch
Heftige Monsun-Regenfälle und Überschwemmungen in Südasien bedrohen auch die rund 900.000 Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt in Cox's Bazar in Bangladesch. „Die Lage spitzt sich zu. Es gab bereits die ersten Toten. Zahlreiche Unterkünfte wurden beschädigt oder zerstört. Die Zufahrtswege in das Mega-Camp mussten vorübergehend gesperrt werden. Jetzt sind sie wieder frei. Die Flüchtlinge aus Myanmar, die dort leben, sind besonderen Gefahren ausgesetzt, weil sie in ganz einfachen Hütten aus Bambus und Plastikplanen wohnen. Sie müssen jetzt um ihre einfachsten Habseligkeiten und um ihr Leben fürchten“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit des DRK-Generalsekretariats in Berlin. Das DRK ist mit eigenen Mitarbeitern vor Ort im Einsatz.

Zum Tag der Humanitären Hilfe: Musiker von „The BossHoss“ versteigert Bild für guten Zweck
Anlässlich des Tags der Humanitären Hilfe am 19. August versteigert Ernesto Escobar de Tijuana, Musiker bei der Rockband „The BossHoss“, ein selbst gemaltes Kunstwerk. Das 160x120 m große Bild trägt den Titel „Strukturen“ und ist mit Acryl auf Leinwand gemalt. „Es ist mit einer ganz besonderen Technik gemalt, hat viele verschiedene Ebenen. Es lebt von den Farben im Hintergrund, ich habe viele afrikanische Töne verwendet, ich finde, das passt zum Thema.“

Weltflüchtlingstag 20. Juni: Lage von Millionen Syrern weiter dramatisch
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind weltweit über 70 Millionen auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung in ihrer Heimat. Besonders besorgniserregend für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist weiterhin die Situation von fast zwölf Millionen Menschen, die aufgrund des andauernden Konfliktes in Syrien aus ihrem Zuhause vertrieben wurden. „Obwohl die Lage sich in vielen Gebieten des Landes weiter stabilisiert hat, bleiben die Lebensumstände für Millionen Menschen dramatisch. Zwar hat sich auch der Zugang für humanitäre Organisationen verbessert, dennoch ist der Bedarf um ein Vielfaches höher als das effektive Hilfsangebot“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK mit Blick auf den Weltflüchtlingstag am 20. Juni. Rund 5,7 Millionen Syrerinnen und Syrer sind vor Gewalt aus ihrem Land geflohen. 6,2 Millionen befinden sich in Syrien auf der Flucht, das ist die derzeit höchste Anzahl an intern Vertriebenen weltweit.

Dritter Platz für das DRK beim Gemeinwohl-Atlas
Das Deutsche Rote Kreuz genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Das geht aus dem "Gemeinwohl-Atlas 2019” hervor, den die Handelshochschule Leipzig (HLL) und die Universität St. Gallen heute gemeinsam in Berlin vorstellten. Das DRK belegte im Gesamtranking den dritten Platz, im Branchenvergleich unter den Verbänden/Vereinen sogar den ersten Platz.