Wissenswertes (News)
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Die bisherige Möglichkeit, auch von Mobiltelefonen ohne eine SIM-Karte Hilfe zu rufen, wurde seit dem 1. Juli 2009 gesperrt. Dies geht aus einer Verordnung des Wirtschaftsministeriums hervor (als PDF-Datei hier nachlesbar).

Hintergrund der neuen Verordnung ist, dass bisher auch ohne eingelegte Karte eine Verbindung zu der Notrufnummer 112 hergestellt werden konnte. Das führte laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu einem "sehr häufigen" Missbrauch des Notrufes. Der ist zwar strafbar, allerdings bleibt der Anrufer ohne SIM-Karte anonym. Mit Karte werden dagegen Daten, wie die Nummer des Anschlusses und der Standort des Anrufers, bei einem Notruf übermittelt.
 

Kann ich Hilfe rufen, wenn ich meine Rechnung nicht bezahlt habe oder die Prepaid-Karte nicht aufgeladen ist?

Ja. Die Anbieter werden verpflichtet, die Notrufverbindung herzustellen, auch wenn das Handy wegen Zahlungsverzug gesperrt oder kein Guthaben auf der Karte ist - jedenfalls so lange, bis der Anschluss endgültig aufgehoben ist.

Was ist, wenn ich kein Netz habe?

Mit der neuen Vorschrift soll man mit seinem Handy auch dann eine Verbindung bekommen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht zur Verfügung steht. Die Netzbetreiber werden verpflichtet, auch Notrufe von konkurrierenden Anbietern zu vermitteln.

In Zukunft reicht es also nicht mehr aus, ein altes Handy für den Fall der Fälle im Auto zu lassen. Ein Notruf wird sich ohne SIM-Karte nicht mehr absetzen lassen. Es ist also ratsam, zumindest eine Prepaid-Karte in ein Notfall-Handy zu stecken.

Aktuelle Nachrichten/News des DRK

Im Blog: Mit Wissen gegen Ebola
Nach dem Ebola-Ausbruch im Mai 2018 in der Demokratischen Republik Kongo hat das Rote Kreuz eine Hilfsaktion gestartet. Mit dabei war Medizinstudentin Isabel Diener. Lesen sie hier von ihrem Einsatz.

DRK-Bundestarifgemeinschaft und ver.di stimmen Tarifergebnis zu
Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes und die Gewerkschaft ver.di haben jetzt dem Tarifergebnis vom 5. Juni 2018 nach Ablauf der beiderseitigen Erklärungsfrist zugestimmt. „Wir freuen uns, dass wir nach den intensiven und sehr konstruktiven Gesprächen ein für alle Beteiligten akzeptables Ergebnis erzielt haben“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Bundesinnenminister lobt ehrenamtliche Helfer
Die Vorschläge des Deutschen Roten Kreuzes und anderer anerkannter Hilfsorganisationen zum nationalen Krisenmanagement und die Bedeutung der Ehrenamtsarbeit standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und des Präsidenten des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner, bei Bundesinnenminister Horst Seehofer. Der Minister lobte bei dem Treffen die Arbeit der bundesweit mehr als 425.000 ehrenamtlichen Helfer des DRK.

Mangelnde Aufsicht meist Ursache für tödliche Badeunfälle mit Kindern
Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist besorgt über die Vielzahl von Badeunfällen in diesem Sommer. Allein in der Elbe sind am vergangenen Wochenende drei Menschen ertrunken. Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht gibt praktische Tipps, wie beim Badespaß alle gesund und munter bleiben.

Zecken haben Hochsaison – bei Zeckenbiss sofort handeln!
Experten sprechen bereits von einem „Zeckensommer“. „Panik ist jedoch definitiv nicht angebracht“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin, „dennoch sollte man Zecken-`Bisse´ möglichst vermeiden und bei Symptomen sofort handeln“ und er rät:

Schwere Unwetter in Japan fordern Menschenleben – Japanisches Rotes Kreuz im Großeinsatz
Bei den schweren Unwettern im Westen und Norden von Japan sind nach Regierungsangaben bislang mindestens 176 Menschen ums Leben gekommen. Es ist damit die höchste Opferzahl durch Regenfälle in Japan seit mehr als drei Jahrzehnten. Mehrere Dutzend Menschen werden noch vermisst. Seit Donnerstag ist das Dreifache der für Juli üblichen Regenmengen gefallen und hat zahlreiche Straßen überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Millionen Anwohner mussten vor allem in der Region Hiroshima ihre Häuser verlassen.

3,4 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen: Bedarf an Hilfsgütern in der Ukraine weiter hoch
3,4 Millionen Menschen sind infolge der nach wie vor angespannten Lage in der Ukraine aktuell auf humanitäre Hilfe angewiesen. „Aufgrund der Langfristigkeit der Krise seit 2014 ist der Bedarf an Hilfsgütern ungebrochen – in der gesamten Ukraine und besonders in den umkämpften Gebieten im Donbass. Der anhaltende bewaffnete Konflikt verhindert, dass die Menschen in einen normalen Alltag zurück finden. Sie bleiben von Hilfsleistungen abhängig. Der Konflikt und vor allem die Not der Betroffenen dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. Am heutigen Montag findet in Brüssel ein EU-Gipfel zur Ukraine statt.

DRK: Humanitäre Lage in Syrien verschärft sich für Zehntausende
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt angesichts der Zuspitzung der Kampfhandlungen im Südwesten Syriens um die Stadt Daraa vor verheerenden humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung. „Die Kämpfe werden jeden Tag schlimmer. Wir sind sehr besorgt über die Sicherheit von zehntausenden Zivilisten, die im Süden des Bezirks um Daraa zwischen die Fronten geraten oder bereits auf der Flucht vor Gewalt sind. Eine anhaltende militärische Eskalation könnte die Vertreibung von etwa 200.000 Menschen aus den umkämpften Gebieten zur Folge haben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK.

DRK-Botschafterin Zohre Esmaeli bloggt aus dem Libanon
Unsere neue DRK-Botschafterin machte sich selbst ein Bild von der prekären Lage der Flüchtlinge, die das DRK im Libanon unterstützt. Besonders mit den Kindern hatte sie bewegende Begegnungen.

Kältewelle: Hilfspakete für Alpakazüchter und ihre Familien in Peru
Im Zuge einer Kältewelle im Hochland Perus hat das DRK gemeinsam mit dem Peruanischen Roten Kreuz in den Gemeinden Santa Lucia und Callalli eine Hilfsaktion durchgeführt, um Viehzüchter und ihre Alpakas vor Kälte und extremem Schneefall zu schützen.